Ginny Marmer by GinPhoto

  /  Allgemein   /  Winterspaziergang: Wie viel man mit einem Baby rausgehen sollte
Winterspaziergang

Wenn es draußen kalt ist, ist es gar nicht so einfach, den richtigen Zeitpunkt für einen Winterspaziergang mit dem Baby zu bestimmen. Die Ärzte wiederholen fast einstimmig: Sie müssen mit dem Kind raus. Allerdings haben Eltern noch viele Fragen.

Welche Vorteile bringt ein Winterspaziergang?

Es erscheint oft, dass es schädlich ist, mit einem Kind spazieren zu gehen, wenn es draußen kalt ist. Schließlich ist er noch ein ziemliches Baby, da kann man sich leicht erkälten. Experten sagen jedoch etwas anderes. Winterspaziergänge sind oft sinnvoller als Sommerspaziergänge.

Warum? Bei Minustemperaturen ist die Luft sauberer, da sich der gesamte Staub auf dem Schnee ablagert. Dadurch erhält man eine eher seltene Gelegenheit, wirklich frische Luft zu atmen.

Winterspaziergänge sind die beste natürliche Abhärtung, für die fast nichts getan werden muss. Winterspaziergänge sind auch energieintensiver als Sommerspaziergänge. Das Kind erfährt durch einfaches Stampfen im warmen Winteroverall deutlich mehr körperliche Aktivität und entwickelt sich dadurch schneller. Auch Mama oder Papa bekommen diese Last zu spüren, wenn sie einen Schlitten oder einen Kinderwagen mit Baby durch verschneite Straßen ziehen. Vielleicht nicht die angenehmste, aber unvermeidliche Fitness.

Sonnige Wintertage sind eine gute Zeit, um Rachitis vorzubeugen. Das Baby erhält so viel Vitamin D, wie es zum Wachstum benötigt. Nur dieses Mittel reicht möglicherweise nicht aus, um Krankheiten zu vermeiden, sollte aber auch nicht vernachlässigt werden.

Wie viel zu Fuß

Ärzte raten in der Regel davon ab, unmittelbar nach dem Krankenhausaufenthalt mit Winterneugeborenen spazieren zu gehen. Zunächst muss sich das Baby an die Wohnung gewöhnen. Jeder benennt den idealen Zeitpunkt, um auf die Straße zu gehen, anders: jemand eine Woche nach der Geburt und jemand einen ganzen Monat.

Babys, die mit niedrigem Geburtsgewicht geboren wurden, sollten etwas länger Zuhause bleiben. Beeilen Sie sich auch nicht, wenn es draußen sehr kalt ist (unter -5 Grad). In diesem Fall können Spaziergänge auf dem Balkon begonnen werden.

Der erste Spaziergang des Babys wird sehr kurz sein – etwa zehn Minuten. Etwa zur gleichen Zeit lohnt es sich, die Zeit, die man täglich auf der Straße verbringt, zu erhöhen und das Baby allmählich an niedrige Temperaturen zu gewöhnen.

Winterspaziergänge sind organisatorisch etwas schwieriger als Sommerspaziergänge, auf sie sollte man aber auf keinen Fall verzichten. Die Vorteile für Kind und Eltern werden mit dem Vergnügen von Schnee, Schlitten, Rutschen und anderen Winterspaß kombiniert. Wenn das Baby noch ein Baby ist, hilft die frische Luft, es zu stärken und die Immunität aufzubauen.

Rückruf Service
+
Rufen Sie an!